Der Apfel als Naturapotheke

Das Lieblingsobst der Deutschen ist die knackigste Versuchung seit Adam und Eva. Verführerischer könnte ein Apfel in seiner gelben, grünen, roten oder rotbackigen Schale gar nicht aussehen, und erfrischend ist er ohnehin.

Das steckt im ApDSCI0645kleinerfel

Mehr als 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 mg Kalium und die Mineralstoffe Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen trägt ein mittelgroßer Apfel in und unter seiner Schale. Er besteht etwa zu 85 Prozent aus Wasser und hat rund 60 Kilokalorien.

Zucker: Die zuckerreichen Sorten Boskoop (15 %), Fujj (16 %) und Rubinette (16 %) eignen sich gut zum Destillieren. Zuckerarme, für Diabetiker geeignete Äpfel sind Idared (11 %) und Delbarestivale (11 %). Boskoop enthält viel Säure, die den hohen Zuckergehalt überlagert.

Säure: Zu den säurereichsten Sorten zählt Boskoop (11 %), zu den säureärmsten gehören Gala und Delbarestivale (je 4 %). Deshalb sind sie für stillende Mütter und Magenkranke gut. Auch Gloster (5 %), Golden Delicious (6 %), Idared (6 %) und Jonagold (6 %) sind säurearm.

Dabei kann der Apfel helfen

• Verdauungsprobleme: Äpfel regulieren die Verdauung. Bei Verstopfung: Früchte plus Schalen und Kerngehäuse essen und viel Wasser trinken. Bei Durchfall mehrmals am Tag geriebene Äpfel ohne Schalen essen und viel trinken!

• Schlaflosigkeit: Wer vor dem Zubettgehen einen Apfel isst, schläft besser. Die Früchte fördern ruhigen Schlaf, weil sie in der Nacht das Absinken des Blutzuckerspiegels verhindern. Auch die Vitamine des B-Komplexes beruhigen

• Erkältung: Äpfel stärken Abwehrkräfte durch Vitamine und unterschiedliche Sekundärstoffe. Apfelschalentee hilft bei Erkältung, Fieber und Bronchitis. Bei Heiserkeit mit Apfelessig gurgeln (1 Teil Essig auf 3 Teile Wasser).

• Erhöhter Cholesterinspiegel: Ein erhöhter Cholesterinspiegel begünstigt Arteriosklerose (verstopfte Blutgefäße) und führt zu Herzkrankheiten. Das Pektin in der Apfelschale bindet Fette und Cholesterin, die dann ausgeschieden werden.

• Zahnreinigung: Äpfel ersetzen entgegen landläufiger Meinung keine Zahnbürsten – schon gar nicht der zuckerreiche “Kinderapfel” Gala. Zu viel Fruchtzucker und Säure schaden dem Zahnschmelz.

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